Ich fotografiere Architektur — mit dem Verständnis, wie Raum entsteht.

Von Fotografie und Architektur schon das ganze Leben begleitet, habe ich zunächst Graphic Media in London studiert, und später meinen Weg in der Symbiose der beiden ersten Berufsbilder gefunden.
Die Architektur-Fotografie habe ich mir im wesentlichen als Autodidaktin durch Baudokumentationen angeeignet. Die fotografische Begleitung von Baustellen im Entstehungs- oder Sanierungsprozess hat mein Verständnis für Raum und seine Volumen tief geprägt. Denn während der Bauphase erlebt man Architektur in ihrer Reinform, als geometrisches Konstrukt aus Ziegeln, Beton oder Stein. Entmantelt und losgelöst von jeder Funktion bleibt nur der leere Raum, und das Verhältnis der Räume zueinander.

„Wer Raum tief im Wesen begreifen möchte, lernt, wo Raum entsteht.“

Pamela Ossola

Architektur zeigen wie sie ist.

Meine Stärke liegt in der Konzentration auf die Gesamtwirkung eins Raumes.
Der mitunter von Baustellen geübte, inzwischen sichere Blick hilft, das Wesentliche eines Raumes/ Gebäudes zu erfassen und diesen authentisch wiederzugeben.
Meine Bilder zeigen Architektur & Raum wie er ist, ohne die räumlichen Dimensionen zu verfälschen. Selbst im Umgang mit Weitwinkeln verändern meine Bilder die Relationen der Räume, oder der im Raum stehenden Objekte zueinander, nicht.

„Das Bild wird zur Interpretation der Arbeit eines Architekten.“
Ich verwandle das Gebaute in ein Bild, das mehr trägt als Dokumentation.

Nicht das eine perfekte Bild.
Sondern die Essenz eines Raumes.

Anstelle den Schwerpunkt darauf zu setzen „das eine perfekte Bild“ zu gestalten, arbeite ich daran die Essenz dessen herauszuheben, was den Raum auszeichnet. Auch arbeite ich am liebsten mit natürlichem Licht. Das Ergebnis sind atmosphärische Bilder eines architektonischen Gebildes. Meine Bilder werden zur Interpretation der Arbeit eines Architekten.

Von London bis zur Baustelle
— ein geradliniger Umweg.

Mein Studium „graphic media/ experimentelle Illustration“ in London, hat mir einen umfangreichen Hintergrund hinsichtlich verschiedener künstlerischer und handwerklicher Techniken ermöglicht; von Grafik zu verschiedenen Drucktechniken, über Buchinden bis hin zur Arbeit in der Dunkelkammer.
Die Fotografie – damit einhergehend zahlreiche Experimente in der Dunkelkammer, sowie das Medienübergreifende Schaffen hatten schon immer ein besonderen Reiz auf mich.

Den Weg zur Architekturfotografie habe ich mir im Wesentlichen durch die Begleitung von Baustellen erarbeitet. Eine gute Schule, denn die Baustelle zwingt zur Wahrnehmung des Raums in seiner Reinform: Geometrie ohne Funktion, Volumen ohne Verkleidung, Struktur ohne Ablenkung.

„Experimente in der Dunkelkammer und das Medienübergreifende Gestalten hatten schon immer ein besonderen Reiz auf mich.“

Was Sie von mir erwarten können.

Fotografische Begleitung & Dokumentation von Baustellen
Interior  & Architekturfotografie
Freie Arbeiten zum Thema „Munich Minimal“